Auch in diesem Frühjahr führten Citizen Scientists auf den [pane]-SoLawis eine Zählung der Regenwürmer sowie eine Bestimmung anderer Bodenparameter durch. Die Messungen sind nun abgeschlossen.

Bei den Citizen-Science-Bodenuntersuchungen in diesem Frühjahr lag der Fokus auf der Zählung der Regenwürmer. Unter der Anleitung von Hannah Sachße und in Kooperation mit dem EU-Horizon-Projekt SoilRise wurde in zwölf der fünfzehn [pane]-SoLawis ein neues Versuchsdesign erprobt. Im Rahmen des Projekts wurden bei fünf statt bisher drei Spatenaushüben auf den jeweiligen SoLawis Regenwürmer von Citizen Scientists ausgelesen und anschließend auf Artebene bestimmt.
Eine erste Überprüfung der Ergebnisse erfolgte mithilfe von Fotografien der gefundenen Regenwürmer. Anschließend wurde eine von der Universität Göttingen ermöglichte Artbestimmung unter dem Mikroskop vorgenommen, mit der sich evaluieren ließ, inwiefern Laien mithilfe eines einfachen Bestimmungsschlüssels Regenwurmarten erkennen können.
Der Durchschnittswert der Regenwurmzählung belief sich auf circa 200 Würmer pro Quadratmeter und lag damit leicht unter den Werten der im Herbst 2024 durchgeführten Messungen. Diese Diskrepanz könnte möglicherweise auf die ebenfalls von den Citizen Scientists ermittelte geringere Bodenfeuchte zurückzuführen sein.

Stechzylinderprobe – © Carla Kölling
Regenwürmer (juvenil) – © Die Linderei